2011 – Erste Schaukeln mit Edelstahlstangen

Über das ganze Jahr verteilt entstanden „nebenbei“ neue Schaukeln mit Edelstahlstangen als Basis. Zunächst ging es für mich noch um den Umgang mit den Edelstahlstangen und wie ich sie möglichst einfach schneiden und entgraten kann.

Wie Holzteile schneller gesägt und gebohrt werden können, stand ebenfalls auf der Lernkurve. Immerhin schluckte so eine große Fensterschaukel glatt 200 oder mehr Holzteile. Schon damals war mir klar, dass kleine Wellensittichschnäbel nichts mit riesigen und harten Holzklötzen anfangen können. Schnabelgerecht aus Naturholz war also Programm!

Bis dahin hatte ich nur sehr rudimentäres Werkzeug, kaum Maschinen und schon gar nicht einen Bohrständer oder Schraubstock. Im Tausch gegen solche Dinge bastelte ich sehr viel und konnte damit direkt noch mehr Erfahrungen für die Praxis sammeln: mit einem Multifunktionswerkzeug, einem Schraubstock und einer Japansäge ging nun alles etwas leichter von der Hand als bisher.

Ich gab mich ganz den Experimenten hin und wollte das Besondere. Die Bauten wurden immer skurriler:

Es gab eine Triangel, Fensterschaukeln, Spiralen, Räder und Häuser. Einige Ideen entstanden u.a. aus dem eisernen Willen, nichts mit Baumwollseilen zu verwenden, allen voran die Spiralen und Häuser. Die Ideen waren also nicht neu, aber eben nicht aus dem richtigen Material bestehend.

Die kleinen Bogenschaukeln und Trapeze entwickelten sich weiter und es gab auch die ersten Alternativen zur Futterbefestigung, damit Wäscheklammern bei uns bald Geschichte sein durften. Zur Beschäftigung entstanden die ersten Futterverstecke.

Zufrieden war ich aber noch lange nicht, denn das alles sollte unbedingt nachfüllbar werden. Die ersten Versuche mit Lebensmittelfarben starteten ebenfalls in diesem Jahr, waren aber lange nicht zufriedenstellend.

Das waren die Anfänge. Wie die Schaukeln heute aussehen, kannst du im Atelier nachschauen. Dort wird es noch weitere Anleitungen geben.

Hier geht es zur Übersicht: