
Im Outbäckle gab es einige Verluste und Neuzugänge. Die Zeit war geprägt von diversen Krankheiten wie Megas, Diabetes, Polyostotische Hyperostose, Hernie, Hodentumor, Rachitis und Arthose. Nicht zuletzt war auch eine erhebliche Fehlprägung Thema.
Es gab einige neue Handicaps wie deformierte Zehen/Ständer, genau wie auch Flugunfähigkeit. Es mussten mehr Brettchen zum Liegen her, aber auch Möglichkeiten, zu Fuß nach oben zu gelangen. Anfangs waren die angehenden Fußgänger noch gut darin, sich flatternd abzufangen und es mussten noch keine weiteren Schutzmaßnahmen getroffen werden. Es war aber jetzt schon klar, dass sich das mit fortschreitenden Krankheiten ändern würde…
Damit sie gut wieder nach oben gelangen, wurden Wendeltreppen gebaut. Die erste vom Boden zur Fußgängerzone war noch recht lausig, die zweite oben am Fenster war schon besser gelungen.
Außerdem gab es endlich eine anständige Ausleuchtung des Raumes, die leider nicht so günstig in der Anschaffung war. Es war mir aber sehr wichtig, keine teuren Werbeversprechen einzukaufen, sondern mit Sinn und Verstand das Wichtigste zu erreichen: Licht!
Die Vitamin-D3-Synthese ist hiermit allerdings nicht möglich, weil die Lampen zu weit von den Vögelchen entfernt sind. Die Installation eines wirksamen Sonnenspots ist hier leider nicht möglich, ohne den eh schon sehr engen Flugraum zu beschneiden.
Durch die hormonellen Erkrankungen Polyostotische Hyperostose und Hodentumor, aber auch allgemein übermäßige Brutstimmung machte ich mir schon seit längerer Zeit Gedanken über mögliche Ursachen. Neben haltungsbedingten Fehlern stieß ich auf Weichmacher, die einen Einfluss auf den Hormonhaushalt haben können. Diese sind in vielen Kunststoffen enthalten, allen voran PVC, den ich bis dahin fast bedenkenlos im Vogelzimmer angewendet hatte: Klebefolie, Fensterbilder und Teile aus PVC-Böden.
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