
Mittlerweile war schon einiges geschehen. Es gab immer weniger Schnüre und ich baute die ersten Schaukeln mit Edelstahlstangen: zwei große fürs Fenster, für die Voliere kleine Bogenschaukeln und das erste Trapez mit Beaker.
Aus Mangel an genug Naturästen nutzte ich für den großen Spielplatz erst einmal, was ich hatte: Papphülsen als Basis für die Bäume (bitte nicht nachmachen!) und als Untergrund diverse Bretter, die ich aus Messebau-Zeiten noch hatte. Einfach kaufen war leider nicht drin.
Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist, war die Beleuchtung noch sehr mangelhaft, genau genommen nicht vorhanden.
Anfangs war da noch ein Vorhang, an dem ich freilich die Bleikante entfernt hatte. Der Vorhang verschwand aber auch bald, denn die erste Version „Fensterschutz gegen Anfliegen“ war bereits vorhanden.
Fußgängergerecht musste es erst einmal nicht mehr sein, denn Schneggi war mittlerweile ins Hirseland geflogen. Dafür gab es aber Krankheiten, wie Megas, Leberprobleme und bei Strolchi eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Ich lernte die Eingabe von Medizin und überlegte hier schon, ob man das für die Vögelchen nicht angenehmer gestalten könnte, nachdem Strolchi beim Päppeln plötzlich in meiner Hand leblos wurde.
Ich lernte zu der Zeit überhaupt sehr viel und sog alles auf, was man in guten Foren damals so finden konnte: Haltungstipps, vor allem Bastelideen, Ernährungsthemen, Gefahrenquellen, und Clickern.
Fachliteratur konnte ich mir noch nicht leisten und die Bastelideen waren in weiten Teilen leider auch nicht das, was ich mir vorstellte. Einige praktische Tipps konnte ich aber durchaus schon mitnehmen. Ich suchte nach zahlreichen Alternativen, die nicht nur gesund, sondern uns auch bei den Kosten nicht das letzte Hemd ausziehen würden.
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