Ich sinniere schon länger darüber, wie ich die großen Streusäcke ohne Blessuren in den dritten Stock bekomme. Wie ich das bisher gemacht habe, zeigte ich im letzten Beitrag.
Ideen gab es viele… 💡 Eine Treppen-Sackkarre geht schon alleine aufgrund ihres Eigengewichtes nicht: sie wiegen in der Regel 10 + x kg! Das wären dann zusammen mit dem Sack 34 – 36 kg. Das Gewicht muss ich damit aber trotzdem mit den Armen ziehen und fällt wegen der kaputten Schulter einfach komplett aus. Wenn das mit einer Sackkarre gehen soll, dann müsste sie schon irgendwie einen Eigenantrieb haben. Sowas gibt es auch tatsächlich, kostet dann aber jenseits aller Schmerzgrenzen.
Zudem ist eine Sackkarre auch ein Platzproblem: ich habe schon eine ohne Treppensteigeräder und die macht meinen Keller voll. Für nur alle zwei Monate zwei Säcke in den dritten Stock bringen, wäre das wohl etwas überdimensioniert.
Draußen vor dem Haus umfüllen war auch eine Idee, fällt aber wegen der dabei rausfallenden Streu aus. Zudem hat das Streu danach mehr Volumen und braucht mehr Platz, den ich nicht habe.
Erste Tests 🤔 Schon im Vorfeld testete ich es, wie es denn wäre, wenn ich den Sack einfach hinter mir herziehe. Verwendet hatte ich dafür, was da war: einfache Zurrgurte, die nicht gepolstert und obendrein recht schmal sind. Das schnitt natürlich in die eh schon kaputte Schulter rein. Aber der Test zeigte: damit bin ich auf dem richtigen Weg!
Die Lösung 👍 Tragegurte, die für Umzüge gedacht sind. Etwas umgerüstet kann ich damit den Sack einfach hinter mir herziehen. Die Schulter ist gepolstert und das Gewicht ist auf den ganzen Körper verteilt. Ihr seht es im Video: es geht zwar langsam, aber es geht. Es muss noch etwas verfeinert werden, damit die eingehakten Karabiner nicht an die Oberkante rutschen, aber das sollte kein Problem sein.
Fazit 🎉 Keine Schmerzen mehr in der Schulter, keine massive Erschöpfung danach, keine Muckimiezen. So muss das sein! Da bin ich doch glatt gerne ein Packesel für die kleinen Leute.
Danke! ❤ Die Tragegurte bekam ich geschenkt, denn selbst hätte ich sie mir nicht leisten können. Vielen lieben Dank dafür! Das ist eine ganz tolle Erleichterung!