Wir lieben es!

NICHT! 😆

Man muss sich das Leben aber auch nicht unnötig schwer machen. Das fiel mir die Tage mal wieder auf, als mir die Reinigung bei der Morgenrunde besonders schwerfällig von der Hand ging.

Wie dankbar bin ich doch um meine Plektrums aus Edelstahl, mit denen ich auch an sehr verwinkelten Stellen super Kot wegkratzen kann. Dazu noch das kleine Bürstchen mit Borsten aus Edelstahl, das auch Vertiefungen gut erreicht. Die Putzwolle aus Edelstahl legte ich der Vollständigkeit halber dazu, denn die verwende ich unter der Dusche an den Bäumchen. Sehr praktisch!

Der eigentliche Anlass für diesen Beitrag lieferten aber die Putztücher aus Baumwolle, denn die wurden jetzt wieder bei 95°C gewaschen und gebügelt: 150 Stück füllen meine Maschine gut, denn bei Kochwäsche wäre eine nur halb gefüllte Maschine echte Energieverschwendung. Bis vor einiger Zeit bekam ich die Maschine nie voll und ich bestellte deshalb solche Endloshandtücher nach, zumal einige der alten Tücher schon echt sehr dünn geworden waren.

Das reicht jetzt für ungefähr 6 Monate Putzen. Im Frühjahr werde ich wohl die nächste Maschine waschen, denn im Sommer mag ich nicht unbedingt bügeln 🥵

Material & Hygiene

Baumwolle nehme ich deshalb, weil man es kochen kann. Da haben die meisten Keime keine Chance und es ist eine wirklich hygienische Angelegenheit. Schwämmchen und Lappen aus Kunststoff/Microfaser sind dagegen wahre Keimschleudern und können nicht gekocht werden. Man müsste sie nach einmaligem Gebrauch direkt entsorgen. Das ist nicht nur teuer, sondern schadet auch unnötig der Umwelt.

Sie sind aber in einer weiteren Hinsicht ungeeignet: bei der Reinigung bleiben kleinste Partikel aus Kunststoff an den Ästen und Spielsachen hängen und können so von den Wellensittichen aufgenommen werden. Dass das nicht so gesund ist, muss ich sicher nicht extra erwähnen. Bei Baumwolle habe ich hier tatsächlich keine Bedenken, wenn es nur feinste Fasern sind. Etwas anders verhält es sich da bei Seilen. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Zum Putzen verwende ich übrigens reines Wasser, nach Möglichkeit heiß.